Warum Übergewicht gefährlich ist!

Zum Thema abnehmen und Übergewicht habe ich schon häufiger berichtet und es ist immer noch das Thema Nr. 1 wenn ich mir mein E-Mail Postfach anschaue. Zwar wissen die meisten natürlich, dass Übergewicht nicht gesund ist aber weißt du auch,  dass Übergewicht gefährlich werden kann? In Deutschland leiden über 50% der Erwachsenen an Übergewicht was allerdings noch viel dramatischer ist das hiervon schon jeder 4. Fettleibig ist.

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Was macht unser Übergewicht gefährlich?

Zwar muss man hier ein bisschen differenzieren und kann nicht alle mit Übergewicht in einen Topf schmeißen. Abnehmen ist natürlich für jeden von vorteil der an Übergewicht leidet alleine schon um die Gelenke zu schonen und Beweglichkeit zu gewinnen. Der unterschied zweier Übergewichtige kann sein, dass der eine zwar Übergewicht hat diese aber in erster Linie aus Gewebe und Wasser besteht und bei dem Zweiten in erster Linie aus Fett. Wer hier jetzt nicht aufpasst und der Wert des Viszeralfett weiter steigen lässt schwebt in Lebensgefahr. Der erhöhte Wert von Viszeralfett ist der verursacher Nr1 für einen Herzinfarkt und Bluthochdruck darum gilt das Viszeralfett als besonders gefährlich. Alles dinge, die uns schneller unter die Erde bringen können als uns vielleicht lieb ist nur wenn es dann passiert ist es oftmals leider zu spät.

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Fett ist nicht gleich Fett – Wo liegt der Unterschied?

Auch hierzu habe ich schon einige Artikel verfasst und bin erstaunt, wieviel Resonanz doch zurück kommt, weil es die Menschen beschäftigt. Was sich sich erst einmal paradox anhört ist, dass auch ein schlanker Mensch zu Fett sein kann. Wer sich ausschließlich von Lebensmitteln mit viel schlechten fetten ernährt aber einen recht guten Stoffwechsel besitzt deshalb nicht sofort zunimmt kann das Problem von zuviel Viszeralfett haben. Wichtig ist, dass man den Unterschied kennt und weiß welche Fette gut für uns sind und welche man besser weg lässt. Du weißt jetzt, worauf man bei der Ernährung und seinem Körper achten muss – gerade, wenn man vielleicht ein paar Kilos mehr auf den Hüften hat denn Übergewicht ist gefährlich.

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So unterscheiden sich Fette

Fettsäuren
Beschreibung
Gesättigte Fettsäuren
Hier liegen nur Einfachbindungen zwischen den Kohlenstoffatomen vor

z.B. Palmitin-, Laurinsäure
Ungesättigte Fettsäuren
Hier liegen Doppelbindungen vor; einfach ungesättigte Fettsäuren enthalten eine Doppelbindung, mehrfach ungesättigte Fettsäuren mehrere Doppelbindungen.

Essenzielle Fettsäuren sind bestimmte mehrfach ungesättigte Fettsäuren, die lebensnotwendig sind und mit der Nahrung zugeführt werden müssen, weil der Körper sie nicht selbst herstellen kann.

z.B. Ölsäure (einfach ungesättigt) sowie Linol- und Linolensäure (mehrfach ungesättigt und essenziell)
Trans-Fettsäuren
Sie kommen in der Natur nicht vor, sondern entstehen nur beim Erhitzen von ungesättigten Fettsäuren (> 130 °C).

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Bauchfett – Nur Bauchumfang-Bewertung

MännerFrauenRisiko
bis 94cmbis 80cmoptimal
95 bis 101cm81 bis 87cmleichtes Risiko
über 102cmüber 88cm
erhöhtes Risiko

körperfettanteil richtig messenBei dieser Methode geht es lediglich darum, ein Gefühl und einen ersten Messwert zu bekommen damit ich einschätzen kann, wie stark ich unter Umständen betroffen bin. Hierbei ist allerdings keine genauere Messung möglich und man sollte, wenn man unter den Punkt leichtes Risiko fällt über den kauf einer Körperfettanalysewaage nachdenken. Die Körperfettanalysewaagen am besten mit einer 8-Punkt Messmethode liefern erstaunlich gute und genaue Werte was das Körperfett angeht und geben gleichzeitig noch ein paar Werte mehr mir raus wie z.B. täglicher Grundumsatz oder das Bio-Age.

 

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Bewertung Körperfettanteil bei Männern

Alter sehr gutgutmittelschlecht
unter 20unter 12%12 bis 17%17 bis 22%über 22%
20 bis 30unter 13%13 bis 18%18 bis 23%über 23%
30 bis 40unter 14%14 bis 19%19 bis 24%über 24%
40 bis 50unter 15%15 bis 20%20 bis 25%über 25%
über 50unter 16%16 bis 21%21 bis 26%über 26%

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Bewertung Körperfettanteil bei Frauen

Altersehr gutgutmittelschlecht
unter 20unter 17%17 bis 22%22 bis 27%über 27%
20 bis 30unter 18%18 bis 23%23 bis 28%über 28%
30 bis 40unter 19%19 bis 24%24 bis 29%über 29%
40 bis 50unter 20%20 bis 25%25 bis 30%über 30%
über 50unter 21%21 bis 26%26 bis 31%über 31%

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Wie kann ich meinen Viszeralfett-Anteil überwachen?

Die Forschung hat erwiesen, dass sich im Laufe des Älterwerdens auch bei gleich bleibendem Gewicht und Körperfett die Verteilung des Fetts verändert und es wahrscheinlicher wird, dass dieses zum Rumpf verlagert wird, besonders nach der Menopause. Sicherzustellen, dass der Anteil von Viszeralfett im gesunden Bereich liegt, kann dazu beitragen, die Risiken für bestimmte Erkrankungen wie Herzkrankheit, Bluthochdruck und das Einsetzen von Typ-2-Diabetes zu senken.

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Was kann ich gegen zuviel Viszeralfett tun?

Gegen zuviel Viszerales Fett hilft nur die richtige Ernährung, abnehmen und Sport. Wichtig auf die richtigen Fette achten wie z.B. Raps- und Olivenöl sowie Walnuss- und Leinöl dürfen bedenkenlos verwendet werden. Wer sich jetzt zu der Umstellung auf die richtigen Fette noch etwas mehr bewegt wird sein zuviel an Bauchfett auch ganz schnell wieder los. Denn die richtigen Fette werden in unserem Körper für Stoffwechsel Aufgaben gebraucht und haben somit gar nicht die Chance als Fettgewebe eingelagert werden zu können. Ganz anders bei den schlechten Fetten, die wirr als Backwaren, Fleisch, Wurst, Käse, Snacks und Süßigkeiten zu uns nehmen. Mit diesen Fetten kann unser Körper wenig anfangen also was macht er, er lagert sie als Fettreserve ein und wird sie nie wieder los, weil für diesen Prozess wieder gute Fette benötigt würden.

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