Welche Ernährung ist beim Bodybuilding wichtig?

Die richtige Ernährung erhält in unserem Leben einen immer höheren Stellenwert. Wer in Form bleiben will oder bestimmte Sportarten ausübt weiß, dass nicht nur die Menge, sondern vor allem die Qualität und die richtige Zusammensetzung der Lebensmittel einen hohen Einfluss auf die Leistungsfähigkeit des Körpers haben. Und beim Bodybuilding ist eine Kenntnis der Verhältnisse der Nährstoffe der Grundbaustein für eine maximale Leistung.

Zunächst sollte jeder Bodybuilder das richtige Verhältnis der Grundnährstoffe kennen. Hier gilt die Zauberformel 40-40-20. Das sind natürlich keine Idealmaße des Körpers, sondern die Anteile der Nährstoffe, wie sie täglich dem Körper zugeführt werden sollten: 40% Kohlenhydrate, 40% Proteine und 20% Fett.

Ja genau, auch auf Fett sollte nicht verzichtet werden, da die Hormone im Körper aus Fett hergestellt werden. Fett ist jedoch nicht gleich Fett: es gibt die gesättigten, die einfach ungesättigten und die mehrfach ungesättigten Fettsäuren, wobei nur die gesättigten Fette so weit es geht gemieden werden sollten. Die mehrfach ungesättigten Fette haben kaum einen Einfluss auf den Cholesterinspiegel, die einfach ungesättigten Fette wiederum einen sehr positiven: diese Fette sind als Entzündungshemmer und Schmerzlinderer bekannt und verbessern den Muskelaufbau. Vor allem in Omega-3-Fettsäuren enthalten, können sie dem Körper durch eine fischreiche Ernährung leicht zugeführt werden. Es gibt jedoch auch noch eine andere Möglichkeit, die Nahrung kann um wichtige und für den Körper notwendigen Stoffe ergänzt werden. In Kapseln findet man dabei auch Omega-3-Fettsäuren, die im Internet von Anbietern wie Glucosamine.com/de angeboten werden.

Ernährung ist beim BodybuildingKohlenhydrate gelten als Hauptenergiequelle des Körpers: sie setzen Insulin im Körper frei, welches vor allem für die Freisetzung von Aminosäuren sorgt und somit Muskelstrukturen wieder herstellt, die beim Training stark beansprucht werden. Zu viel Insulin sorgt jedoch dafür, dass die Kohlenhydrate als Fett gespeichert werden, deshalb ist es wichtig, zwischen komplexen und einfachen Kohlenhydraten zu unterscheiden. Komplexe Kohlenhydrate wie zum Beispiel Haferflocken oder Reis setzen die Energie langsam und stetig frei, die einfachen wie Äpfel und Ananas sorgen für einen sofortigen Energieschub, welche aber vorwiegend nach einer Trainigseinheit zugeführt werden sollten, um die Glykogenspeicher schnell wieder aufzufüllen.

Proteine hingegen sorgen für den Muskelaufbau und die Fettverbrennung und sind für die Stoffwechselvorgänge des Körpers von großer Bedeutung. Die beispielsweise in Eiern und Hühnerbrust enthaltenen Proteine sollten den Tagesbedarf von 2,5 g pro Kg Magermasse, das entspricht dem Körpergewicht – dem Körperfettanteil, nicht übersteigen.

Es gibt unterschiedlichste Lebensmittel, die für eine für das Bodybuilding geeignete Diät ideal sind. Geflügelfleisch und mageres rotes Fleisch sind perfekte Proteinlieferanten und einfach in den alltäglichen Speiseplan einzubauen. Ballaststoffen, die auch für Nichtsportler enorm wichtig sind, sind in Haferflocken, Nüssen und Obst enthalten und ein idealer Energiespender. Und für zwischendurch sind Obstsorten wie Bananen, Rote Trauben oder Grapefruits zu empfehlen, die allesamt positive Effekte vor allem für Bodybuilder haben und auch noch gut schmecken.

1 Kommentar
  1. Antworten
    Pascal 9. Mai 2016 um 20:37

    Hallo, da ich auch leidenschaftlich zum Fitness Training gehe, habe ich schnell bemerkt, dass mir Kohlenhydrate wegen der energiezufuhr sehr gut tun und ich mehr Gewicht stemmen kann und im allgemeinen mehr Kraft habe. Jedoch nehme ich trotz härteren Trainingseinheiten enorm zu wenn ich zuviele Carbs zu mir nehme. Von daher passt für mich der mix aus regelmäßigem Training in Verbindung mit einem Löw Carb Lifestyle am besten. Zwei mal die Woche lege ich einen Cheat day ein, wo ich in Verbindung mit einem Carb Blocker auch mal eine Pizza esse. Was hältst du davon?

    Lg Pascal

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