Deshalb sind Ausdauer und Fitness im Kampfsport so wichtig

Die großen Events im Boxen oder in der MMA ziehen ein Millionenpublikum in ihren Bann. Wenn Leute wie Anthony Joshua, Tyson Fury oder Conor McGregor in den Ring bzw. das Octagon steigen, wird eine große Show geboten. Die richtige Mischung aus Technik und Willensstärke ist der Weg nach ganz oben.

Doch auch der willensstärkste Streetfighter oder der Top-Techniker muss eines mitbringen: Ausdauer! Die körperliche Fitness ist extrem wichtig im Kampfsport. Aus diesem Grunde nehmen Kardio- und Ausdauerübungen einen großen Teil des Trainings ein. Wir werfen nun einen Blick auf die Bedeutung von Ausdauer und Fitness im Kampfsport.

Der Kampfsport als Ausdauersportart?

Denkt man an Ausdauersportarten, kommt einem Boxen oder UFC-Fighting nicht direkt als erstes in den Sinn. Hier sind wohl in erster Linie Marathon, Triathlon oder Radsport zu nennen. Allerdings ist eine Top-Kondition eine der wichtigsten Grundlagen, um im Ring bestehen zu können. Dies haben schon Muhammad Ali und Joe Frazer im legendären Thrilla von Manila bewiesen, als sich die beiden über 14 Runden bei unmenschlichen Temperaturen duellierten.

Auch in der jüngeren Geschichte ist es immer wieder vorkommen, dass ein Boxer trotz besserer Technik letztlich den Kampf verlor, da er irgendwann aus der Puste war. Insofern kann Kampsport in gewisser Weise auch als Ausdauersportart beschrieben werden. Auch wenn es für viele Leute unvorstellbar ist, einen Kampfsport auszuüben, da Boxen, MMA und Co. immerhin auf professioneller Ebene zu den gefährlichsten Sportarten der Welt gehören, ist es nicht von der Hand zu weisen, dass das Kampfsport-Training zu den effektivsten Fitness-Methoden überhaupt gehört.

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Wie arbeiten die Boxer für ihre Kondition?

Auch wenn der Anblick auf den ersten Blick ungewöhnlich scheinen mag, wenn ein 100-kg-Koloss auf einem Bein Seilchen springt, ist das Seilspringen die Standardübung zum Aufwärmen für jeden Kampfsportler. Wenn es dann aber ins intensive Trainingslager vor einem wichtigen Kampf geht, stehen Joggen, Radfahren oder Schwimmen an erster Stelle, um die eigene Kondition aufzubauen. Boxer trainieren dabei in der Regel im oberen Pulsbereich, um die stressige Situation im Ring zu simulieren.

Schon bei Rocky hat man gesehen, dass Intervall-Läufe und oder Treppensprints zum Fitness-Programm eines jeden Boxers gehören. Gerade durch das Intervalltraining kann die Ausdauer erheblich verbessert werden. Kurze, wiederholte Sprints an der Belastungsgrenze unterbrochen durch regelmäßige Ruhephasen tragen zur Sprint- und Schnellkraft in den Beinen bei.

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Ausdauer nicht nur in den Beinen wichtig

Mit Laufen oder Fahrradfahren lässt sich die allgemeine körperliche Ausdauer verbessern. Aber natürlich muss der Kampfsportler gerade im Bereich des Oberkörpers und der Arme eine ähnlich starke Leistungsfähigkeit beweisen. Deckung und Jabs fordern eben auch eine gewisse Fitness.

Deshalb arbeiten Boxer besonders viel mit dem Sandsack und Punching Ball. Bei ersterem geht es darum, in kurzer Zeit ein Dauerfeuer von Schlägen auf den fixierten Sandsack loszulassen, um Schlagausdauer- und Intensität zu trainieren. Am Punchingball werden Reaktionsgeschwindigkeit, Ausdauer und Beweglichkeit geschult.

Das Kampfsport-Training mit seinen verschiedenen Übungen vom Seilspringen, über Laufen, bis hin zu Schlagtraining eignet sich tatsächlich perfekt als Sportart zum Abnehmen und Fitwerden. Nicht nur der Körper, sondern auch der Geist werden es einem mehr als danken!

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