Mit Elektrostimulation zum schnellen Muskelaufbau

Was genau ist Elektrostimulation überhaupt und wie kann man damit schnell Muskeln aufbauen? Sicherlich hat der ein oder andere den Begriff EMS-Training im Fitnessstudio schon gehört und sich gefragt, wie das wohl funktionieren mag.

Die Elektrostimulation wird grundlegend in 2 Bereiche unterteilt und zwar in die medizinische Elektrostimulation bzw. Elektrotherapie und in die funktionelle Elektrostimulation. Wobei das eine in beiden Fällen das andere nicht ausschließt.

Die funktionelle Elektrostimulation

Als Funktionelle Elektrostimulation (FES) wird die elektrische Stimulation eines Muskels zur Durchführung einer Muskelkontraktion bezeichnet. Im Grunde ist ein Herzschrittmacher auch nur eine funktionelle Elektrostimulation des Muskels aber im medizinischen Bereich eingesetzt.

Wobei mit medizinische Elektrostimulation eher die Ansteuerung von Nerven zur Muskelkontraktion gemeint ist.

Man sieht also schnell, dass beide Bereiche sehr dicht beieinander liegen und das eine immer auch Auswirkungen auf das andere hat.

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EMS zum Muskelaufbau

Wer schon mal auf der Kirmes diesen Elektrogriff gehalten hat weiß, dass wenn Strom fließt, die Muskeln anfangen zu verkrampfen. Genau diese Reaktion macht sich EMS zu nutze, um die Muskeln mithilfe von niedrigem Reizstrom zu aktiviert.

Die Physiotherapie nutzt die Reizstrom-Therapie schon seit Jahren. Hier wird die Therapie z.B. mit SaneoTENS-Geräten zur effektiven Schmerzlinderung und zur Behandlung von Nerven- und Muskelerkrankungen angewendet.

Der Leistungssport kennt das EMS-Training schon lange und mittlerweile gibt es auch etliche Fitnessstudios, die mit dem Reizstrom-Training werben und ein 20 Minuten Training den gleichen Effekt für den Muskelaufbau erzielen soll, wie bei einem 90-Minuten-Workout.

Doch EMS kann noch mehr und hilft bei:

  • Elektrostimulation gegen Schmerzenchronischen und akuten Schmerzen
  • Spannungskopfschmerzen/Migräne
  • Nackenschmerzen/-verspannungen
  • Rücken-/Schulterschmerzen
  • Gelenkschmerzen (z.B. Hüfte, Knie, Kiefer)
  • Muskelschmerzen
  • Wirbelsäulensyndromen (HWS, BWS, LWS)
  • Ischiasnervbeschwerden
  • rheumatischen Beschwerden
  • Menstruationsbeschwerden
  • Durchblutungsstörungen
  • Trigeminusneuralgien
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Ist EMS auch als Ersatz für Sportmuffel?

Sicherlich funktioniert das EMS-Training tatsächlich sehr gut und spricht auch die tieferen Muskelgruppen an. Doch als Antwort kann man hier kein klares JA oder NEIN geben.

Die Technik entwickel sich hier schnell weiter und zeigt, dass es prinzipiell funktioniert. „Durch den Muskelaufbau erhöht sich auch der Grundumsatz und der Kalorienverbrauch steigt, somit gelingt auch abnehmen schneller„.

Doch damit wir rundum fit und gesund bleiben, brauchen wir außerdem auch Ausdauer – also Kondition – sowie Koordinationsfähigkeit. Die bekommt man beim EMS-Training leider nicht.

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