Fit bleiben im Büro

Das Zeitalter der Digitalisierung hat viele Vorteile mit sich gebracht. Wir Menschen sind durch das mobile Arbeiten zum Beispiel viel flexibler geworden und auch lästige, alltägliche Aufgaben sind dank Apps und digitaler Dienste ein Leichtes. Das heißt aber auch, dass sich eine neue Art der Bequemlichkeit breitgemacht hat, die zu einem bewegungsärmeren Leben führt. Dies trifft besonders auf die Menschen zu, die ihren Job am Computer ausüben oder sogar vielleicht im eigenen Home Office arbeiten. Aber keine Sorge, die Nachteile einer solchen Beschäftigung können Sie ausgleichen, indem Sie unsere praktischen Tipps befolgen.

Bewegung, Bewegung, Bewegung

Wenn Sie in einem Büro arbeiten, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Sie sich im Laufe des Tages nicht genug bewegen. Und fällt der Weg zum Arbeitsplatz ganz weg – wie im Home Office – müssen Sie ganz besonders darauf achten, aktiv Bewegung in den Alltag zu integrieren. Und dies kann schon durch kleine Anpassungen geschehen. Immer beliebter werden zum Beispiel Schreibtische, die sich in der Höhe verstellen lassen. Die Hälfte der Zeit im Stehen zu arbeiten, tut nicht nur dem Rücken gut, sondern verbrennt auch mehr Kalorien. Kurze Spaziergänge zwischendurch und Dehnübungen tragen zusätzlich zu einem gesünderen Herzkreislaufsystem und einem gesteigerten Wohlbefinden bei.

Die richtigen Snacks

Viele Menschen neigen dazu, aus Langeweile zu essen. Wenn wir uns im Büroalltag einer monotonen Aufgabe hingeben müssen, kommt es daher vor, dass wir immer wieder zur Snacktüte greifen. Auch belohnen sich viele Büroangestellte nach einer abgeschlossenen Aufgabe mit ungesunden Leckereien, um sich die Arbeit im wahrsten Sinne des Wortes zu „versüßen“. Der Konsum zuckerhaltiger Lebensmittel führt jedoch dazu, dass sich nach einem kurzweiligen Energieschub die Müdigkeit einstellt. Auf Englisch ist dies der sogenannte „Sugar Crash“.  Aus diesen Grund ist es auf lange Sicht gesünder, Snacks zu konsumieren, die nur langsam Energie abgeben und den Blutzuckerspiegel nicht unnötig in die Höhe treiben. Dazu gehören die meisten Nusssorten, Avocados und Nahrungsmittel mit komplexen Kohlenhydraten.
Snacks im Büro

Gut zu den Augen

Die meisten von uns wissen, dass das ewige Starren auf den Computerbildschirm einen negativen Effekt auf unsere Augen hat. So ist bereits bekannt, dass Menschen, die täglich stundenlang vor dem Bildschirm sitzen, eine neue Kurzsichtigkeit entwickeln oder eine bereits bestehende verschlechtern können. Deshalb raten Augenärzte dazu, immer wieder Pausen einzulegen und den Blick zehn Minuten pro Stunde in die Ferne schweifen zu lassen. Wenn wir dabei aufstehen und ein bisschen umherlaufen, tut dies auch dem Rücken gut und Kopfschmerzen und Müdigkeit können verhindert werden. Wer seine Augen zusätzlich schützen will, schafft sich eine Brille mit Blaulicht-Filter an. Einen solchen Filter kann man sich auch beim Optiker in Brillen mit Sehstärken einbauen lassen.

Sauerstoff fürs Gehirn

Oftmals fällt es Menschen schwerer, sich in stickigen Räumen zu konzentrieren. Und dies hat eine recht plausible Erklärung. So belegen bereits etliche Studien, dass frische Luft unsere Fähigkeit steigert, zu denken, Informationen zu behalten und sich zu konzentrieren. Grünere Büroumgebungen werden daher mit einer höheren kognitiven Leistungsfähigkeit in Verbindung gebracht. Ist es also nicht möglich, den Büroraum regelmäßig zu lüften, helfen grüne Pflanzen, die Luft zu verbessern, in dem sie diese durch die Fotosynthese von Schadstoffen befreien. Zu den besten luftreinigenden Pflanzen zählen Bogenhanf, Orchideen, Drachenbäume, Efeu und alle Farngewächse. Hinzu kommt, dass Zimmerpflanzen die Umgebung auch optisch aufwerten und für eine gemütliche Atmosphäre sorgen.

Gesunde Grenzen

Besonders im Home Office verschwimmen die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit. So belegen neueste Studien, dass Menschen, die von zu Hause arbeiten, viel mehr Überstunden einlegen, als diejenigen, die täglich ins Büro gehen. Und die Gründe liegen auf der Hand: Noch mal schnell eine E-Mail beantworten oder einen Telefonanruf annehmen ist ein Leichtes, wenn sich der Schreibtisch in den eigenen vier Wänden befindet. Solche Angewohnheiten führen jedoch zu Verstimmungen und Unzufriedenheit im Privatleben. Dies trifft besonders dann zu, wenn es keine klare räumliche Trennung zwischen „Wohnen“ und „Arbeit“ gibt. Um Probleme zu vermeiden, machen Sie immer zur selben Zeit Schluss, sodass sich auch Kollegen an ihre festen Arbeitszeiten gewöhnen und sie nicht nach Feierabend kontaktieren.

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